Start
unsere Damencrew
ziemlich viel Verkehr
was für ein Leetonnenmanöver
Susanne beim Boot aufbauen
es war schon Wind
Ziel Rolf und Chris
Suse und Lea
Jonas und Sanja
der Vorschotter
der Steuermann
rot ist einfach schneller
sogar der Chris muss ins Trapez
Ziel Suse und Lea
Ziel Jonas und Sanja
Begleitpersonal

Skiff-Weekend am Alpsee (26.-28. Mai 2007)

Vom Samstag den 26. Mai bis Pfingstmontag fand das Skiff-Weekend am Alpsee statt. Am Start waren einige Musto-Skiffs, 49er und 24 29er - davon drei aus Nürnberg.

 

Chrissi und ich wollten uns diesmal den Luxus gönnen und sind zu zweit mit dem Wohnmobil gefahren. Die anderen beiden Teams (Susanne & Lea, Jonas & Sanja) sind schon am frühen Freitagabend mit den beiden Hängern losgefahren und konnten so schon am Freitag ein bisschen mit den anderen bereits angereisten Segler/innen feiern. Da ich am Freitag noch in Nürnberg auf eine Party "musste" sind wir erst so gegen halb drei los gekommen. Aber nach einer gemütlichen Fahrt im Sonnenaufgang hatten wir gegen sechs Uhr den Club der Bühler Segelfreunde gefunden.

 

Nach einer nicht ganz so langen, aber erholsamen "Nacht" und einem leckeren Frühstück wurden die Boote aufgebaut. Bei der Steuermannsbesprechung um 11 Uhr wehte ein leichtes aber konstantes Lüftchen von geschätzten 1,5 Windstärken. Für Dutzendteichverhältnisse eigentlich ein schöner Wind, aber am Alpsee ist man scheinbar besseres gewohnt und so wurde der Start erst einmal verschoben.

 

Später zogen immer mehr dunkle Wolken über den sonst sonnigen Himmel. Eine besonders dunkle Gewitterwolke brachte dann auch genug Wind zum auslaufen. Allerdings aus der anderen Richtung. Bis alle 50 Boote auslaufen konnten war die Wolke schon fast vorbei und kurz nach dem Start hat der Wind wieder um 180 Grad zurück gedreht und deutlich nachgelassen.

 

Der Wind wurde aber dann immer stärker und so konnten noch zwei Wettfahrten gesegelt werden. Für Chrissi und mich lief es nicht ganz so toll, da wir als relativ schwere und vor allem träge Crew unsere Probleme mit den teilweise starken Drehern und Böhen, bzw. vor allem mit den Windlöchern, hatten. Susanne und Lea ging es da deutlich besser und sie schafften in der zweiten Wettfahrt sogar einen vierten Platz.

 

Am Abend kam ein Händel Wagen der alle verköstigen sollte. Leider waren wir ein bisschen langsam und es gab für uns keine Pommes mehr. Doch das konnte uns auch nicht die gute Laune verderben und so wurde der Abend dann noch ganz lustig. Ein paar mutige Mädels sind in der Nacht sogar eine Runde baden gegangen, obwohl das Wasser nicht wirklich warm war. Auch die Meinungsunterschiede über die Lautstärke und die Schönheit von manchem Hintern hielten sich in Grenzen.

 

Am Sonntag waren dann anfangs eigentlich optimale Bedingungen - Sonne und Wind. Sogar Chrissi musste hin und wieder ins Trapez und wir segelten zwei mittlere Plätze. Ab der dritten Wettfahrt wurde der Wind aber wieder deutlich unbeständiger und unsere Plätze schlechter. Nach einer kleinen Pause wurden am Sonntagnachmittag noch mal zwei Wettfahrten gesegelt.

 

Am Abend gab es super leckere, frische Käsespätzle für alle hungrigen Segler. Da alle von den fünf Wettfahrten ziemlich geschafft waren gab es am Sonntagabend keine wilden Partys, sondern eher ein gemütliches beisammen sitzen. Leider wurde es dann aber immer ungemütlicher, weil ein kalter, kräftiger Wind und Dauerregen eingesetzt hatten. Das konnte uns aber trotzdem nicht davon abhalten in den Geburtstag der Baur Zwillinge rein zu feiern.

 

Am nächsten Morgen hatten wir erst überhaupt keine Lust bei dem ungemütlichen Wetter in den kalten Neopren zu steigen. Aber bei bis zu 6 Windstärken ist uns schnell warm geworden und mit der Geschwindigkeit kommt auch der Spaß. Endlich konnten wir unser Gewicht voll ausspielen. Zwar waren wir am Anfang noch ein bisschen vorsichtig, schließlich sind wir noch nie bei so viel Wind 29er gesegelt, aber so nach und nach wurde es immer besser und sogar die Halsen haben einigermaßen sicher geklappt. Da wir beide Wettfahrten an diesem Tag, im Gegensatz zu vielen anderen, ohne Kentern überstanden hatten, waren unsere Platzierungen ganz erfreulich (6. und 7.). Das tat unserem Gesamtergebnis richtig gut und wir konnten uns somit doch noch aus dem hinteren Teil auf den ersten Platz der zweiten Seite der Ergebnisliste retten.

Das abbauen im kalten Regen war dann etwas weniger schön, aber zum Glück hatten wir das Wohnmobil dabei und konnten uns so schön aufwärmen und uns was Leckeres kochen.

 

Im Großen und Ganzen eine wunderschöne Regatta an einem tollen See in einem gastfreundlichen Verein. Das einzige Minus war, dass es keine Duschen gab. So sind wir dann jeden Abend noch eine kleine Runde schwimmen gegangen.

 

Rolf

 

 

Ergebnisse

 

 

Mehr als 1000 Bilder vom Skiff-Weekend 2007 gibt es auf der Internetseite der Bühler Segelfreunde.