Tegernseer-Skiff Regatta

Am 15.-16. September waren drei 29er Teams vom YCN am Tegernsee. Bei 2-3 Windstärken konnten am Samstag zwei und am Sonntag sechs Wettfahrten gesegelt werden. Von 22 gestarteten Booten belegten Jens/Simon Platz 6, Rolf/Sanja Platz 16 und Felix/Theresa Platz 21.

 

 

29er Regatta am Tegernsee

Als Dankeschön für die nette Unterstützung durch die Tegernseer-29er-Seglerinnen bei unserer Regatta, haben wir uns schon im Mai für die Regatta am Tegernsee gemeldet.

Da es am Samstag schon um 11 Uhr den ersten Start geben sollte mussten wir mal wieder ziemlich früh aufstehen. Treffpunkt war 6 Uhr im YCN. Nachdem um 7 Uhr dann endlich alle Boote verladen waren und alle Segler eingetroffen sind (jaja, die S-Bahn war schuld und nicht die Party vom Vorabend) ging es auf der Autobahn Richtung Süden.

Am Tegernsee angekommen hatten wir genug Zeit um unsere Boote aufzubauen und noch schnell eine Portion Nudeln zu kochen. Nach der ersten Wettfahrt mit 2-3 etwas drehenden Windstärken aus nördlichen Richtungen mussten wir wegen zu wenig Wind um kurz nach eins wieder in den Hafen. Die etwa 1,5 Stunden Pause waren genau richtig für eine weitere Portion Nudeln. Danach ging es bei fast keinem Wind wieder aufs Wasser und um kurz nach 4 Uhr konnten wir bei 2 Windstärken noch eine Wettfahrt segeln.

Am Abend gabs dann lecker Spätzle mit Geschnetzeltem und wir haben für die Getränkemarken sogar Bier bekommen. So richtig spät ist es allerdings bei keinem geworden, denn am Sonntag war der erste Start auf 7 Uhr festgelegt.

Noch in der Dunkelheit und bei gefühlten 10 Grad Minus wurden die Boote aufgebaut. Die meisten hatten es sogar pünktlich an die Linie geschafft und wir konnten bei etwa drei Windstärken bis um 10 Uhr vier Wettfahrten segeln. Danach schlief der Wind ein und wir nutzten die Pause um an Land unsere 4 Dosen Ravioli zu geniesen.

Zwei Stunden später ging es nochmal für die 7. und 8. Wettfahrt aufs Wasser. Der Wind hatte mitlerweile von Süd auf Nord-Ost gedreht und wehte mit etwas mehr als zwei Windstärken bis wir um halb 4 wieder im Hafen waren. Die kalten Temperaturen vom Morgen waren längst vergessen und wir kamen beim Abbaun mächtig ins Schwitzen.

Nach der Siegerehrung (es gab fast so coole T-shirts wie beim noriscup) mussten wir feststellen, dass der Verkehr vom Tegernsee in Richtung Autobahn steht. Also haben wir uns auch hinten angestellt und waren erst um halb 9 wieder in Nürnberg.

Alles in allem ein anstrengendes, aber schönes Wochenende, mit schönem Wetter, vielen Wettfahrten, einer suveränen Wettfahrtleitung und einem netten Organisationsteam.

 

Rolf