Ostertraining 2008

 

 

 

eingeschneite 29er in Ramsberg
Winter an Ostern

der Spi wird erklärt
Bootaufbauen
Meli und Eva in Aktion
Sanja und Richard
lustiger Badespaß von Eva und Meli
Jens und Theresa im Gleitflug
der 420er Trainer Chris



Anna und Annika

Eva und Theresa setzen den Gennaker

Anna und Annika unter Spi
Richard und Jens trainieren das Gennakersegeln
auf dem Motorboot ist es besonders wichtig warm angezogen zu sein
Eva und Jens trainieren wenden

segeln bei -1 Grad
Matschi lebt

Matschi lernt segeln

Jens muss sich aufwärmen
auch Eva bekommt einen heißen Tee

Matschi darf endlich auch segeln
würdevolle Seebestattung für Matschi
Der Osterhase war auch bei uns

klappt doch trotz -2 Grad schon ganz gut

Brombachsee Training Ostern 2008

von Meli und Rolf

 

Es war nicht ganz einfach alle Eltern davon zu überzeugen, dass wir trotz dem gemeldeten Schnee und Eis in den Osterferien im März zum Brombachsee fahren wollen. Aber am Dutzendteich wurde zur selben Zeit bei der A-Schein Ausbildung ja auch gesegelt.

 

 

Mittwoch

 

Am Vormittag kamen die ersten vier 29er Segler/innen am Brombachsee an. Die Boote wurden das erste mal in diesem Jahr gründlich aufgebaut und gecheckt. Das wechselhafte Wetter zwang uns immer wieder während der kleinen Schneestürmchen eine Teepause einzulegen. Am späten Nachmittag waren dann alle gut mit Theorie präpariert und die Bewegungsabläufe waren schon an Land gründlich geübt. Trotz des böigen Windes um die 3-4 Windstärken, einer Lufttemperatur von unter 10 Grad und einer Wassertemperatur um die 5 Grad wollten alle noch am ersten Tag auf’s Wasser. Aus Sicherheitsgründen sind wir vorerst nur mit einem 29er und dem Motorboot raus gefahren. Durch eine besonders dunkle Wolke kam noch mehr Wind und es wurde schneller düster als erwartet. Da nach 3 Kenterungen die Crews schon relativ kalt waren haben wir uns entschieden das Großsegel zu bergen und den 29er in den Hafen zu schleppen. Nachdem wir dann den anderen 29er, der noch aufgebaut an der Sliprampe stand, vom Schnee befreit hatten zogen wir gemeinsam die zwei Schiffe hoch zum Clubhaus. Damit nicht alle noch in der Kälte abbauen mussten wurden schon die Ersten zum duschen geschickt während die, denen nicht so kalt war die Boote noch schnell abbauten. Zum Abendessen gab es dann zur Freude aller leckeres Geschnetzeltes mit Reis.

 

 

Donnerstag

 

Wie vorher abgemacht waren am nächsten Morgen alle um 8.15 Uhr fertig zum Joggen vor der Clubhaustür im Schnee. Da wir dann alle eine halbe Stunde Morgensport gemacht haben, hatten alle schon Hunger und freuten sich auf das Frühstück, bei dem der Tagesplan besprochen wurde und zwei Neuankömmlinge begrüßt wurden. Diese stammten vom Yachtclub Frankonia und waren mit ihrem 420er gekommen um an unserem Training teilzunehmen. Nachdem wir alles geklärt hatten stürzten sich alle segelhungrigen auf die Boote und als diese dann aufgebaut waren, in ihre wärmste Segelkleidung. Bei 3-4 Windstärken ging es dann begeistert raus aufs Wasser und alle waren guter Stimmung weil es der erste richtige Segeltag im Jahr war und der Wind konstant blieb. Leider waren unsere Kräfte schon nach 1 ½ Stunden etwas nachließen, da die Kälte uns doch mehr zusetzte als gedacht. Da es den 420er Seglerinnen nicht viel anders erging, trafen wir uns zum Kräftesammeln im warmen Clubhaus bei Tee und Brotzeit. Am Nachmittag wurde mit den 29ern noch eine zweite Runde Schneesegeln gestartet, bei der schon vieles besser klappte als am Vormittag. Als am Abend dann wieder alle Boote gut für die Nacht präpariert waren, gab es leckere Schinkennudeln, die unser Jugendleiter für uns gekocht hatte. Als wir den Tisch ab- und die Spülmaschine eingeräumt hatten gingen alle nach einem kurzen Kartenspiel ins Bett, da der Tag doch recht anstrengend gewesen war.

 

 

Freitag

 

Auch an diesem Morgen absolvierten wir unseren Morgensport. Nach dem kräftigendem Frühstück, fanden sich im laufe des Tages drei weitere segelbegeisterte Jugendliche ein. Wegen dem starken Schneefall in der Nacht, entschieden wir uns erst einmal Theorie zu pauken. Als wir dann zu Mittag noch eine kleine Brotzeit gemacht hatten, ging es dann auch an diesem Tag raus aufs Wasser.

Allerdings waren wir an diesem Tag ein 29er Team mehr und konnten dadurch besser durchwechseln. Allerdings blieben wir trotzdem nicht länger auf dem Wasser als sonst, da wir die Kälte nicht unterschätzen wollten. Die Boote wurden wie jeden Abend gut verpackt, damit sie dem nächtlichen Schneegestöber standhalten konnten. Heute gab es nicht, wie auf dem Essensplan stand Gemüseeintopf, da keiner Lust auf Dosensuppe hatte, sondern Tortellini mit einer besonders guten Soßenkreation. An diesem Abend wurde es etwas länger und lustiger, da wir jetzt schon eine heitere, zusammen gewürfelte und große Gruppe waren, trotzdem waren fast alle zur ausgemachten Zeit in ihren Schlafsäcken.

 

 

Samstag

 

Nach dem gewohnt ausgiebigen Frühstück und dem Morgensport ging es bei etwas weniger Wind und konstanter Bewölkung wieder aufs Wasser. Diesmal klappte alles schon sehr gut und kaum jemand ist gekentert. Auch das 420er Team machte große Fortschritte im Spi- und Trapezsegeln. Da freute sich sogar die Sonne und schaute kurz zwischen den Wolken durch. Nach der Mittagspause ging es dann noch mal bei abflauendem Wind auf den See. Am frühen Abend mussten dann sechs Leute wieder abreisen, teilweise um am Dutzendteich bei der A-Schein Ausbildung weiter zu segeln. Die übrigen machten sich einen gemütlichen Abend im verschneiten Ramsberg.

 

 

Sonntag

 

Die Temperaturen sanken am Sonntag unter Null grad. Das war die Grenze des Möglichen, da schon die Schoten steif gefroren waren. Auch die Motivation lies langsam nach und so war man die meiste Zeit im gemütlichen Clubhaus und begutachte die blauen Flecken. Trotzdem konnten an diesem Tag noch insgesamt etwa 3 Stunden gesegelt werden. Am Abend begann dann das große Aufräumen. Erst am nächsten Mittag war alles wieder getrocknet, aufgeräumt und geputzt.

 

 

Im Großen und Ganzen war das Training ein schöner Auftakt in die neue Saison. Zwar war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite und wir mussten deshalb auch schon drei Tage früher als geplant abbrechen, aber trotzdem haben alle die da waren viel gelernt. Schon in weniger als zwei Wochen geht es mit dem nächsten Wochenendtraining weiter.

 

Dabei waren

 

im 29er: Meli, Eva, Sanja, Richard, Theresa, Jens und Rolf

im Motorboot: Günther, Sabine, Chris, Rolf und Jens

im 420er: Anna und Annika