Jugendtörn 21.05.-28.05.2005

 

Crew: Jens, Joachim, Leo, Sabine, Sanja, Simon, Thomas (Co-Skipper) und Norbert (Skipper).

 

21.-28.05.2005

 

Samstag

Ankunft in Heiligenhafen

Einweisung der Crew, Sicherheitsrolle.

Trainingsfahrt in den Fehmarnsund, die Crew übt das Wenden, Halsen und Beiliegen.

 

Abendessen: Gulasch mit Nudeln, Salat, Eis als Nachtisch im Ort.

 

Sonntag

Unter der Fehmarnsundbrücke hindurch geht’s Richtung Warnemünde.

 

 

Zunächst absolute Flaute, dann eine schöne Brise, die uns aber kurz vor der Hafeneinfahrt wieder im Stich lässt.

Fototermin bei Minimalwind vor der Hafeneinfahrt für Lutz, der schon am Molenfeuer (seit Stunden?) wartet. Empfang durch einige jubelnde Optisegler am Steg. Wir gehen längssseits in den Alten Strom.

Jens kommt an Bord. Wir sind komplett!

Abendessen: Tortellini mit Tomatensoße, Salat, Eis als Nachtisch im Ort.

 

Montag

Von Warnemünde über die westliche Ostsee nach Norden, Ziel Klintholm auf der Insel Mön.

Bis fast vor Gedser haben wir leider kaum Wind.

 

Dann geht der Blister hoch und wir werden immer schneller, bis wir sogar auf die Genua 1 wechseln müssen. Auf See haben wir das Gefühl, dass wir heute die Einzigen sind, die segeln – bis wir kurz vor Klintholm plötzlich viel zu viele sichten ….

 

 

Der Hafen von Klintholm ist mit 50 Yachten der Hessen-Regatta überfüllt. Wir bekommen von der Hafenmeisterin den letzten Platz hinter der Yacht der Regattaleitung zugewiesen. Hochbetrieb in den Duschen und Klos. Wir hören und erleben Diskussionen über Sieg und Niederlage. Einer hat wohl einen zu großen Spi verwendet. Erbarmen die Hesse kommen!

Unsere Lone Star wird vielfach bewundert. Wir bieten Führungen durch die Yacht an.

 

 

 

Abendessen: Kartoffelgemüse

Kinder gehen in die Sauna

 

Dienstag

 

Von Klintholm geht’s in den Grönsund nach Stubbekøbing auf der Insel Falster. Ankunft gegen 16 Uhr. Wir liegen im Stadthafen. Eis gibt es hier bereits am Nachmittag.

 

Die Sanitäranlagen gehören uns alleine. Duschen bis 100% Luftfeuchtigkeit.

 

 

Abendessen: Hähnchengeschnetzeltes mit Reis und Salat.

 

Mittwoch

Weiter geht’s in das Smålandsfahrwasser Richtung Westen, hart am Wind natürlich!

 

Wir sichten einen kleinen Delfin, auch bekannt als Schweinswal. Je nach Wind segeln wir mit Genua oder Fock.

 

Im engen Fahrwasser zwischen Agersö und Omö geraten wir bei frischer SW-Brise dummerweise auf Grund und bleiben in der Nähe der grünen Fahrwassertonne auf einer Sandbarre hängen. Krängungsversuche und Rückwärtsfahrt unter Maschine scheitern. Fordern deshalb telefonisch Hilfe beim Hafenmeister von Kirkehavn auf Omö an. Der freut sich und schickt zwei Fischerboote zu uns raus. Mit einer Schlepptrosse am Bug werden wir über Steuerbord befreit. Wir sind die 37. Yacht die die Fischer hier rausziehen. Ganz umsonst war die „coole“ Aktion allerdings nicht. Es scheint ein lukrativer Nebenverdienst der Fischer zu sein.

 

Für die Nacht bleiben wir im kleinen Inselhafen von Omö. Dank EU-Förderung ist es auch ausreichend tief für unsere Lone Star.

 

 

Abendessen: Penne (Nudeln) mit Kräuter-Tomatensoße und Salat

 

Donnerstag

Kurs Süd – bei Südwind – im Großen Belt Richtung Bagenkop, Insel Langeland.

Starke Strömung macht das Kreuzen zum Geduldsspiel. Das könnte eine Nachtfahrt werden. Wir holen deshalb weit aus in das südliche Smålandsfahrwasser, Wind dreht dazu noch auf Südost und flott wird der zweite Teil der Tagesreise. Schnell noch durchs Fahrwasser der dicken Pötte und rum um die Huk.

 

 

 

Um halb sieben sind wir im Hafen von Bagenkop. Die Duschen sind – dank EU-Förderung – erste Sahne! Und wer sich den Zugangscode gemerkt hat, kommt auch rein.

 

Abendessen: Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat. Keine Eisdiele in Sicht.

 

 

Freitag

Rückfahrt von Bagenkop nach Heiligenhafen.

Auf den ersten Seemeilen noch eine leichte Brise aus West. Wir wechseln von der Genua 1 auf den Blister und schon hängt er nur noch schlaff am Vorschiff. Den Rest der Strecke meistert der Motor.

An der Tankstelle in Heiligenhafen hat sich bei unserer Ankunft schon eine Warteschlange versammelt.

In der Box fest, geht’s ans Aufräumen und „Klar Schiff“ machen. Wir wollen doch „shipshape“ die Yacht verlassen.

Abendessen bei Käppen Plambeck a la Cart, danach Eis in der Tüte und Besuch des Yachthafen-Festes. Der DJ kann uns (alle) nicht sonderlich begeistern.

 

Samstag

Nach Übergabe an die nächste Crew und Frühstück im Fischerhafen, Rückfahrt nach Nürnberg.

 

Seemeilen gesamt: 283