Eröffnungsfeier

Bei der Eröffnungsfeier wurden die Reden von Präsident, Schirmherr, Landrat und Jugendleiter musikalisch eingerahmt. Die Jazz Band Jagman Connenction aus Hilpoltstein spielte auch noch während des Buffets. Wildschwein und Hasenbraten, Bier und Aloha Lemonade gab für alle Teilnehmer, Begleitpersonen und Ehrengäste.

Steuermannsbesprechung

Boote aufbauen

Schilder

Wettfahrten

Helfer

Bobby-Car Rennen

Tagessiegerehrung

Am Freitag und am Samstag wurden jeweils die Tagessieger geehrt und 20 tolle Preise verlost, darunter immer auch eine Fock.

 

 

 

 

 

DJ Choosy

Am Freitag heizte DJ Choosy die 29er Gemeinde heftig ein und es wurde bis tief in die Nacht gefeiert.

 

Video Party 1

Video Party 2

Video Party 3

Video Party 4

Band - Bullet Stars

Sponatane Musikeinlagen

Kärcher Wettbewerb

Um sich am Samstag die Flautenzeit zu vertreiben wurde ein Kärcher Wettbewerb gestartet, bei dem mit einem Hochdruckreiniger ein Plastikball blind an Hindernissen vorbei zum Ziel gespritzt werden musste.

 

Siegerehrung

Bericht zur IDM der 29er am Großen Brombachsee 2009

Seit der letzten vom YCN ausgerichteten Deutschen Meisterschaft waren schon einige Jahre ins Land gestrichen, als – kurz nach der ersten 29er Regatta am Dutzendteich – die Idee aufkam im Jahr 2009 die IDM der 29er am Großen Brombachsee auszurichten.

Auch die Klassenvereinigung war sofort begeistert und so wurden schon eineinhalb Jahre vorher die ersten Vorbereitungen getroffen. Uli Finckh als Wettfahrtleiter – das stand von Anfang an fest – garantiert einen reibungslosen Ablauf auf dem Wasser. Nachdem wir außerdem Ilca Reintrog aus Wismar als Schiedsrichterobfrau gewonnen hatten, bestand die größte Herausforderung für uns darin, uns ein tolles Rahmenprogramm einfallen zu lassen und den einen oder anderen Sponsor zu finden.

Leichter gesagt als getan, aber nach vielen Wochen intensiver Arbeit hat es in letzter Sekunde doch noch geklappt.

 

Am Mittwoch, einen Tag vor dem eigentlichen Beginn der IDM, wurden die letzten großen Ausrüstungsgegenstände aus Nürnberg angekarrt, Dieselgeneratoren aufgebaut, Hinweisschilder aufgehängt und die große Musik- und Lichtanlage installiert. Jetzt konnte es endlich losgehen …

 

Nach und nach kamen die 41 Teams in Ramsberg an und bauten ihre Boote auf. Viele nutzten den schönen Wind am Donnerstagnachmittag für einen kleinen Probeschlag auf dem noch unbekannten Revier.

 

Pünktlich um 18:30 Uhr hatten sich alle chic gemacht, um gemeinsam nach Ramsberg zum Festsaal des Zweckverbandes zu laufen. Dort fand die offizielle Eröffnungsfeier statt. Bevor alle Teilnehmer, Begleitpersonen, Ehrengäste und Helfer das Essen – Wildschweinbraten, Hasenbraten, Spätzle, Klöße, Gemüse, Käseplatten, Salat, Freibier und Vieles mehr – in vollen Zügen genießen konnten, wurden von Präsident, Landrat, Schirmherr und Jugendleiter kurze Grußworte an die Segler gerichtet. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Schülerband Jagman Connection.

 

Direkt im Anschluss startete in der „Festhalle“ bei den Segelvereinen die Disco, welche zuvor liebevoll dekoriert worden war. Zu trinken gab es Cocktails und Aloha Limonade. Laute Musik, eine tanzende 29er Gemeinde, buntes Licht und Nebel aus der Maschine ließen richtiges Discofeeling aufkommen. Kurz nach 24:00 Uhr wurde die Musik ausgemacht und alle Segler/innen machten sich auf den Weg in ihre Betten. Denn für den nächsten Morgen war die Steuermannsbesprechung für 9:00 Uhr angesetzt.

Während dieser gab Wettfahrtleiter Uli Finckh einen kurzen Überblick über die eher nasskalte Wettervorhersage. Der Wind kam an diesem Tag aus östlichen Richtungen und sollte die bereits in der Früh vorhandenen 2 Bft. nicht übersteigen. Deshalb beschloss Uli direkt im Anschluss an die Steuermannsbesprechung auszulaufen und pünktlich um 10:00 Uhr zu starten.

 

Auf dem Wasser klappte alles nach Plan und so konnten innerhalb kürzester Zeit sechs volle Wettfahrten durchgezogen werden. Zwischen den Wettfahrten wurden belegte Brötchen verteilt und noch vor 16:00 Uhr waren alle Boote wieder im Hafen. Allerdings waren nicht alle Mannschaften mit den drehenden Windbedingungen zurechtgekommen und so fanden sich einige der Topteams auf den hinteren Plätzen der Ergebnisliste.

 

Nachdem alle Segler ihr Abendessen – Nudeln in den verschiedensten Variationen – bekommen hatten, stand als nächstes das lang ersehnte Bobby Car Rennen auf dem Programm. Insgesamt traten 12 Teams mit je 4 Fahrern gegeneinander an. Immer zwei Fahrer aus den verschiedenen Teams stürzten sich gleichzeitig die flutlichtbeleuchtete Rennstrecke hinunter, die sich von der Festhalle bis zum Kreisverkehr erstreckte. Für diese Strecke brauchten die schnellsten Fahrer etwa 29 Sekunden. Ein Fleetrace mit allen anwesenden Bobby Cars bildete den krönenden Abschluss. Am Ende war es denkbar knapp: Zeitgleich – aber mit der besten Zeit im letzten Rennen – erkämpften sich die Sieger den Platz auf dem obersten Treppchen.

Aber nicht nur die Sieger des Bobby Car Rennens wurden mit Preisen belohnt. Auch 20 der insgesamt 41 Sachpreise wurden an diesem Abend verlost. Unter diesen befand sich unter anderem eine Fock, gespendet von der Firma FGN.

 

Nach der Verlosung startete die Disco mit DJ Choosy. Diesmal tummelten sich noch mehr Leute als am Tag zuvor auf der Tanzfläche.

 

Am nächsten Morgen war dann erst einmal ausschlafen angesagt. Denn trübes, kaltes Wetter und nur leichte Windstriche aus östlicher Richtung boten keine meisterschaftstauglichen Bedingungen. Deshalb wurden die Lunchpakete gegen Mittag an Land verteilt und ein Kärcher-Wettbewerb gestartet. Dabei galt es mit einem Hochdruckreiniger einen Plastikball mit verbundenen Augen durch einen Hindernisparcours zu spritzen. Der Teamkollege musste dabei möglichst genaue Anweisungen geben. Das war ein feuchtfröhlicher Spaß für alle Teilnehmer und Zuschauer.

 

Auf die Minute genau setzte nach der Kärcher-Siegerehrung der vorhergesagte Regen ein. Uli Finckh berief daraufhin eine Steuermannsbesprechung ein, in der er wieder die Wetterlage und das weitere Vorgehen erläuterte. Durch die Regenfront, die gerade aus Westen gekommen war, sollte auch der Wind drehen und sich immer weiter stabilisieren bis zu schönen 3-4 Windstärken aus westlicher Richtung. Das ließ auf schöne Wettfahrten hoffen. Deshalb erklang an diesem Samstag kurz vor 16:00 Uhr bei leichtem Regen das Signal zum Auslaufen.

 

Diesmal waren die Teams vorne, die sich nach dem langen Warten am besten motivieren konnten und bei den nur zwei Wettfahrten an diesem Tag gut ins Rennen fanden.

 

Als die Boote kurz vor 18:00 Uhr wieder den Hafen erreichten, stand das Abendessen schon bereit. Es gab Burger die jeder selbst belegen konnte, und während die Letzten noch aßen, startete die Verlosung für die restlichen 21 Sachpreise, unter denen sich wieder eine Fock befand, diesmal gespendet von der Firma Baumüller.

 

Nach dem Essen fand im Saal des YCF, der uns bei der Durchführung der IDM viel geholfen hat, die Hauptversammlung der 29er Klassenvereinigung statt.

Diese Zeit nutzte die Rockband „Bullet Stars“ um auf der Bühne im Festsaal ihre Instrumente aufzubauen. Gegen 21:30 Uhr startete das etwa eineinhalbstündige Konzert. Erst verhalten, dann wild tanzend und immer mehr Zugaben fordernd genossen es die Teilnehmer, Begleitpersonen und Helfer. Danach war Zeit für kleine musikalische Einlagen seitens der 29er Segler, bevor zum letzten Mal die Disco startete. An diesem Abend ging es ein bisschen länger, selbst als die Musik schon aus war, wurde noch weiter gefeiert.

 

Am Sonntagmorgen ging es bei kalten und nassen 3-4 Windstärken aus West pünktlich aufs Wasser. Geplant waren für den letzten Tag die vier noch ausstehenden Wettfahrten. Bis zur letzten Wettfahrt blieb es extrem spannend, da drei Boote punktgleich auf dem ersten Platz lagen. Aber am Ende konnten Philipp Müller und Moritz Janich mit einem zweiten Platz in der letzten Wettfahrt die Serie für sich entscheiden. Auch Jens Thoma und Simon Woop vom YCN drehten an diesem Tag richtig auf und gewannen die letzten beiden Wettfahrten.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung am Nachmittag gab es noch Kuchen für alle Teilnehmer und das Bar-Team hatte sich einen netten Cocktail-Ausverkauf mit den unterschiedlichsten Fruchtsäften einfallen lassen.

Helfer und Segler wurden von Präsident, Wettfahrtleiter und Schirmherrn geehrt, bekamen Urkunden und die Plätze 1-3 zusätzlich Medaillen, Pokale und Sachpreise. Auch das beste Mädchenteam bekam einen Extrapreis.

 

Dann begann das große Aufräumen, das noch bis weit in die nächste Woche hinein dauern sollte.

 

Die Meisterschaft war eine wirklich rundum gelungene Veranstaltung, die allen Teilnehmern viel Spaß gemacht hat! Der YCN hat wieder einmal seine Gastfreundschaft unter Beweis gestellt. Der fast unvorstellbare Arbeits- und Kostenaufwand der Veranstaltung war nur durch die Mithilfe vieler Leute möglich, die im Vorfeld, vor Ort oder finanziell diese Veranstaltung unterstützt haben. Die 29er Segler/innen haben gezeigt, dass sie eine supernette, offene, faire und lustige Truppe sind.