Skippertraining 16. - 23. Mai 2009

Crew: Claus (Skipper), Rolf (Co), Barbara, Werner, Torsten und Christian

 

Samstag Übungsfahrt vor Heiligenhafen

 

Im Laufe des Vormittags kommt die Crew in Heiligenhafen an. Noch vor dem großen Einkauf wird die Sicherheitseinweisung und eine Übungsfahrt vor Heiligenhafen gemacht. So hat jeder die Möglichkeit das Schiff kennen zu lernen. Am Abend geht es dann zum Essen. Den Rest der Woche versorgen wir uns weitestgehend selbst.

 

Sonntag Heiligenhafen-Marstal

 

Bei südöstlichen Winden bis zu 7 Bft. schaukelt die Lone Star nach Marstal. Fast jeder bringt seinen Mageninhalt bis in den Hafen.

 

Montag Marstal-Farborg

 

Da man bei einem Skippertraining etwas lernen soll werden möglichst viele verschiedene Segel gefahren. Verschiedene Genuas, Focks und auch der Spi kommen an diesem Tag zum Einsatz. Außerdem werden Sicherheitsmanöver wie Quick-Stop und Münchner-Manöver geübt. Es stellt sich heraus, dass die schwere Lone Star nicht für alle diese Manöver besonders gut geeignet ist. Wir schaffen es trotzdem die Übungsboje ziemlich schnell wieder an Bord zu holen. Auch die Segel werden aus Übungszwecken mehrfach gerefft.

 

Dienstag Farborg-Dyvig

 

Im Hafen von Farborg werden noch verschiedene Anlegemanöver geübt bevor es mit Blister und Theleskopspibaum richtung Dyvig geht. Unterwegs werden wir eine Zeit lang von einem Schweinswal verfolgt der sich sogar fotografieren lies. Die enge Einfahrt in die Bucht von Dyvig ist zwar vom Tiefgang etwas grenzwertig, die Bucht landschaftlich dafür um so schöner.

 

Mittwoch Dyvig-Schleimünde (über Sonderborg)

 

Der kleine Zwischenstop an der Klappbrücke in Sonderborg kann für einen kleinen Einkauf genutzt werden bevor es weiter Richtung Schleimünde geht. Beim "Skipper-Mütze-Über-Bord-Manöver" in voller Fahrt bei 4 Bft. kann die Crew zeigen was sie gelernt hat. Nach kurzer Zeit ist die Mütze gerettet. Sogar die Notpinne wird an diesem Nachmittag zu Übungszwecken ausgepackt. Das Schiff lässt sich auch mit der Pinne erstaunlich gut segeln. Der kleine Hafen bei der Giftbude direkt an der Schleimündung bietet für die Lone Star nur eingeschränkte Liegemöglichkeiten und ist bis zum Abend ziemlich voll.

 

Donnerstag Schleimünde-Burgtiefe

 

Das bis dahin meist schöne Wetter verlässt uns an diesem Nachmittag. Die Wolken verdichten sich und es beginnt zu regnen. DP07 verkündet um 16.45 Uhr eine Sturmwarnung östlich von Fehmarn mit Gewitterböhen. Wir kommen jedoch warm angezogen und mit gerefften Segeln schnell und sicher unter der Fehmarnsund-Brücke durch bis nach Burgtiefe. Kaum haben wir angelegt scheint auch schon wieder die Sonne.

 

Freitag Burgtiefe-Heiligenhafen

 

Um noch den zweiten Spi zu testen müssen wir erst an Heiligenhafen vorbei richtung Westen kreuzen. Kaum ist der Spi bei der Nord-Tonne wieder eingepackt holt uns ein Regenschauer ein und macht uns kurz nass. Zum putzen, tanken und aufräumen haben wir aber wieder schönes Wetter.

 

 

Ein sehr interessanter Törn, mit einer super netten Crew, an dem wir insgesamt 10 verschiedene Segel gefahren sind und viele kleine Häfen erkunden konnten.