Nautic Young Stars

15.-17. Oktober 2010, Heiligenhafen

 

Eigentlich eine verrückte Idee: Ein Verchaterer stellt 50 hochwertige Yachten von 32-50 Fuß verschiedenen Jugendteams für eine Regatta zur Verfügung. Dabei dürfen nur der Skipper und sein Co älter als 23 Jahre sein. Und das Ganze mitten im Oktober an der Ostsee, also zu der Zeit, zu der es schon auch mal kräftige Herbstwinde haben kann.

 

Aber eine gute Idee! Innerhalb weniger Tage waren schon im Frühjahr alle Yachten vergeben worden und so hatten die Teams Zeit sich einen Crew-Namen, ein Logo oder einen Song zu überlegen. Anreise war dann am Donnerstag den 14. Oktober 2010. Auch ein Team aus Nürnberg und Umgebung hat sich auf den Weg gemacht. Nachts um ca. 3 Uhr war das Team dann komplett auf seiner Dufour 43 angekommen. Ein munterer Haufen junger Leute aus vier verschiedenen fränkischen Segelvereinen. YCN, HSCCR, WAB und YCF in einem Boot.

 

Nach dem Frühstück am Freitag mussten wir feststellen, dass wegen des angekündigten Starkwinds am Samstag der Zeitplan etwas verschoben wurde und deshalb das freie Training am Freitag durch die erste Wettfahrt ersetzt werden sollte. Es blieb deshalb nur etwa eine Stunde um sich mit dem ungewohnten „Sportgerät“ vertraut zu machen. Nach einem etwas späten Start ging der Taktische Plan jedoch ganz gut auf und so konnten wir an der Luvtonne noch Anschluss zur Spitzengruppe halten. Bei dem immer weiter abnehmenden Wind wurde wir schließlich von den kleineren Booten und den X-Yachten abgehängt. Nach gerechneter Zeit können wir jedoch mit unserem 17. Platz trotzdem zufrieden sein.

 

Am Samstag war leider keine weitere Wettfahrt wegen zu starkem Wind. Wir verlegten deshalb unser Fotoshooting auf das Boot auf dem Spielplatz und halfen mit eimerweise Seewasser nach um das echte Segelfeeling aufkommen zu lassen.

 

Am Abend war noch eine großartige Party mit allen Teilnehmern bei der wir auch jede Menge Spaß hatten.

 

Spontan trafen sich am Sonntag einige Yachten für eine weitere Wettfahrt und so hatten wir doch noch einen tollen seglerischen Abschluss bevor es wieder auf die lange Autofahrt nach Franken ging.