Jugend - SKS - Törn 2007

2. - 9. Juni 2007

 

Crew: Peter (Skipper), Günther (Co), Lea, Susanne, Jonas und Rolf

 

Route: Heiligenhafen - Burgstaaken - Spodsbjerg - Aerösköbing - Eckernförde - Heiligenhafen (260 sm)

 

 

 

Samstag (Heiligenhafen - Burgstaaken)

Susanne und Lea, unsere Fahrerinnen, haben uns in der Nacht von Freitag auf Samstag ab 1 Uhr eingesammelt. Mit etwas Gewalt hat sogar alles in den VW-Bus rein gepasst. Nach einer eher unspektakulären und unbequemen Fahrt sind wir am Samstag Vormittag in Heiligenhafen angekommen. Unsere Vorgänger (vom Jugendtörn) waren schon fertig und haben nur noch auf uns gewartet um das Schiff übergeben zu können. Da das GPS nicht funktioniert hat, sind wir am frühen Nachmittag nach Fehmarn aufgebrochen um es da richten zu lassen. Um dort hin zu kommen mussten wir bei bis zu 6 Windstärken unter der Fehmarnsund Brücke durch kreuzen. Ein spritziger Anfang für unseren Törn.

 

Sonntag (Burgstaaken - Spodsbjerg)

Auch am Sonntag war noch jede Menge Wind und wir sind Richtung Spodsbjerg gekreuzt. Im laufe des Tages hat der Wind etwas nachgelassen und so konnten wir kurz vor Spodsbjerg bei angenehmen 3-4 Windstärken das erste mal unsere SKS Manöver üben.

 

Montag (Spodsbjerg - Aerösköbing)

Am nächsten Tag war dann etwas weniger Wind und wir haben die größten Segel rausgesucht. Auf unserem Weg um die Nordspitze von Langeland und durch den Svenborg Sund bis nach Aerösköbing waren alle möglichen Kurse dabei. Auch unter Blister konnten wir ein Stück fahren. Bei ruhiger Fahrt hatte jeder mal die Möglichkeit sich ein paar Meter am Mast hochzeihen zu lassen und so das Schiff von oben zu betrachten. Außerdem konnten wir beobachten, wie ein Speedboot und ein Hubschrauber an uns vorbeigerast sind. Im Svenborg Sund wurde der Wind immer weniger, so dass wir etwa ab der Mitte ein Stück motoren mussten. Eigentlich war zum Abendessen ein selbst gefangener Fisch geplant, den wir mit der am Morgen gekauften Angelschnur zu fangen versucht hatten. Allerdings blieben wir erfolglos und deshalb mussten wir doch Wienerwürstchen essen.

 

Dienstag (Aerösköbing - Eckernförde)

Die Fahrt nach Eckernförde war mit leichtem achterlichen Wind eine zähe Angelegenheit. Trotz Blister schafften wir irgendwann keine zwei Knoten mehr. Deshalb mussten wir die letzten zwei Stunden motoren.

 

Mittwoch (Eckernfürde - Heiligen Hafen)

Am Mittwoch konnten wir endlich mal ausschlafen, da die Abfahrt erst auf 14 Uhr angesetzt war um auch mal in der Nacht zu segeln. Wir sind also am Vormittag erst noch ein bisschen durch Eckernförde gelaufen und haben Postkarten geschrieben. Beim Auslaufen konnten wir dann beobachten, wie die Marine Fallschirmspringer absetzt und dann wieder mit dem Hubschrauber aus dem Wasser gefischt hat. Bei maximal drei Windstärken kamen wir kreuzend wieder nur langsam voran. Aber am frühen Abend hatten wir unseren großen Angelerfolg. Zwar war der Fisch dann doch etwas zu klein und er hatte sich wohl eher zufällig in unserem Haken verfangen, aber wir haben eine Fisch gefangen. Da der Fisch das entfernen des Hakens nicht überlebt hat und das Mitgefühl für den armen Fisch den Appetit auf Fisch erst einmal gestoppt hatte, beschlossen wir das mit dem Angeln für den Rest des Törns zu lassen. Gegen halb 11 wurde es dann langsam dunkel und die mit Spannung erwartete Nachtfahrt konnte beginnen. Leider war der Wind teilweise sehr, sehr wenig und wir mussten immer mal wieder kurz motoren. Kurz nach Sonnenaufgang sind wir dann in Heiligenhafen angekommen.

 

Donnerstag (Heiligenhafen)

Nach ein paar Stunden Schlaf sind wir am Donnerstag Mittag bei Sonnenschein und drei bis vier Windstärken zu unserer Übungsfahrt vor Heiligenhafen ausgelaufen. Jeder durfte alle seine Manöver üben und peilen. Nach einer kleinen Essenspause vor Anker sind wir dann wieder gegen 16 Uhr in den Hafen zurück gefahren. An diesem Abend sind wir nicht so lange in der Stadt gewesen, wir wollten ja fitt für die Prüfung sein.

 

Freitag (Prüfung)

Halb neun ablegen, das bedeudet halb sieben aufstehen. Keine angenehme Zeit im Urlaub, aber wir haben es geschafft. Bei der Prüfung waren zwei andere Boote vor uns dran, so dass wir nochmal kurz üben konnten. Wetter und Wind waren ähnlich wie am Vortag und alle Manöver haben ganz gut geklappt. Nachdem wir den Prüfer wieder abgesetzt hatten und die Lone Star wieder sicher in ihrer Box fest gemacht war, liesen wir die Korken knallen. Danach Schiff putzen, einkaufen, essen gehen und feiern. Am nächsten Morgen gings dann um 9 Uhr Richtung Nürnberg. Leider war es im Auto ziemlich warm und die Autobahnen sehr voll, aber bis um 20 Uhr waren alle zu Hause.

 

Ein schöner Törn mit vielen neuen Erfahrungen und vier bestandenen Prüfungen.

 

Rolf

 

 

Ankunft in Heiligenhafen. Rechts: unsere Busfahrerinnen




jeder muss steuern
...und peilen
Die Brücke
Die Lea

Die Suse
Die Jungs, mit lecker 5 Minuten Terrinen





Wir warn ganz schön schräg
vor dem ersten Hafen
Shisha an Land, auf dem Boot darf man ja nicht rauchen
Die Lea singt uns ein Lied

unsere Nachbarn und rechts der Skipper

jeder muss mal an die Karte

...und ans Steuer... rechts unsere tolle Angel

Der Angler
Leistungsschlaf
Segel wechseln

dann ausruhen
und weiter

Segeln ist ein Mannschaftssport. Jeder muss mit anpacken


der BLISTER wird enthüllt


Präsidentensache


Hoch auf den Mast
ist höher als man denkt
aber eine schöne Aussicht
jeder darf mal... der Jonas,
der Rolf,
die Suse
und auch die Lea



Die Suse mit der Familiensonnebrille

so fängt man Fische
Eine spekakuläre Aktion gleich neben uns, deren Sinn wir aber nicht ganz verstanden haben. Rechts unsere Klobürsten


Die armen Dänen, müssen in solchen Hütten hausen...

...oder in solchen rechts: ja, auch wir mussten mal motoren

ganz schön eng da
zum Glück gibt es fast keine Tonnen, es ist also alles wunderbar übersichtlich
Kartoffeln schälen

lecker
rechts: ob es nicht doch noch etwas drückt am Hintern?


Der hat wohl schon Fische gefangen, wir warteten zu diesem Zeitpunkt noch vergeblich auf unseren ersten Fang.
Mr. Präsident

links: wir waren trotzdem nicht schnell


Eckernförde bei Nacht
Der wilde Ritt
U-boot
Die Marine führt uns ein Kunststück vor
Naggerde schaun, nein, Hubschrauber
wir haben uns gebildet: Suse liest aus der Zeit
unser großer Angelerfolg!

Boot putzen nach dem Mord an dem Fisch

Suse liest immernoch aus der Zeit
Abenddämmerung vor Kiel
So eine Nachtfahrt ist schon was tolles





Die Feuerwehr in Heiligenhafen muss das mit dem Treffen noch üben...
... und die Schläuche sind auch nicht ganz dicht. rechts: vor der Prüfung


nach der Prüfung
die jubelnden Prüflinge



...nach der 4. Flasche Sekt, Boot putzen

toll wars....und ihr ward nicht dabei :-P

Impressionen von unserem Star-Fotografen